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27.08.2019 | 19:00 - 20:30 Uhr

Große Robe, kleines Schwarzes: Modische Selbstinszenierung im Spiegel von Romanen und Zeitzeugnissen

Sophia Loren im Cocktailkleid von Dior bei einer Veranstaltung in Los Angeles im Jahr 1958 © CBS Photo Archive/CBS/Getty Images
Sophia Loren im Cocktailkleid von Dior bei einer Veranstaltung in Los Angeles im Jahr 1958 © CBS Photo Archive/CBS/Getty Images

vom Barock bis in die Gegenwart Kommentierte Lesung mit Frauke Birtsch und Klaus Jungen

Kleider können den Kopf kosten oder am Anfang eines neuen Lebens stehen. Sie zeigen die gesellschaftliche Stellung, spiegeln den Zeitgeist, drücken Zugehörigkeit oder Protest aus und unterstreichen Individualität. Die identitätsstiftende Bedeutung von Mode hat zahlreiche Schriftsteller inspiriert. Stefan Zweig beleuchtet das Leben von Marie Antoinette, die sich zweimal wöchentlich mit ihrer Modistin beriet. Nikolai Gogol erzählt vom Schicksal eines kleinen Petersburger Beamten, der sich mühsam einen Mantel vom Mund abspart. Irmgard Keun schildert den Traum einer Stenotypistin vom Land, im Berlin der 1920er Jahre „ein Glanz“ zu werden, wofür Doris in schicke Kleider investiert und auch mal einen Pelz klaut. Vor kurzem erschienene Romane junger Autorinnen werfen ein erhellendes Licht auf den Stellenwert von Mode in der Gegenwart. Frauke Birtsch und Klaus Jungen laden zu einem literarischen Streifzug durch die Jahrhunderte.

  • Dienstag, 27. August 2019
  • 19:00 Uhr
  • Eintritt: 9 € (90 Minuten)
  • DiMiDo: Eintritt frei für Studierende

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