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02.07.2019 | 19:00 - 20:00 Uhr

Bäder-Antisemitismus in der Region Trier während der NS-Zeit

Abbildung: Reichsbahndirektion, Christophstraße 1, später Sitz der Gestapo Trier. © Stadtarchiv Trier, Bildsammlung 1 Nr. 26/68
Abbildung: Reichsbahndirektion, Christophstraße 1, später Sitz der Gestapo Trier. © Stadtarchiv Trier, Bildsammlung 1 Nr. 26/68

Vortrag von Franziska Leitzgen im Rahmen der Reihe »Gestapo in Trier«

Mit einem Vortrag am Dienstagabend wird die Reihe „Gestapo in Trier" im Stadtmuseum Simeonstift fortgesetzt. Im Nationalsozialismus waren Schwimmbäder in vielen Gemeinden die ersten öffentlichen Einrichtungen, aus denen die jüdische Bevölkerung systematisch ausgegrenzt wurde. In Trier und Losheim war Juden seit 1935 der Zutritt zum Hallenbad untersagt. Dabei handelte es sich keineswegs um ein genuin nationalsozialistisches Phänomen: Schon im Kaiserreich hatten sich ganze Badeorte an der Nord- und Ostseeküste als „judenfrei" erklärt. Anhand der Beispiele Trier und Losheim fragt die Referentin nach den Parallelen zum Bäder-Antisemitismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Franziska Leitzgen schreibt aktuell ihre Masterarbeit zum Thema „Die Stadtverwaltung Trier im Nationalsozialismus".

  • Dienstag, 2. Juli 2019
  • 19:00 Uhr
  • Eintritt: € 6,-, ein Ticket für alle sechs Termine der Vortragsreihe ist zum ermäßigten Preis von € 30,- an der Museumskasse erhältlich.
  • DiMiDo: Eintritt frei für Studierende