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Objekt des Monats

Trier als Festungsstadt, aus: Zusammenstellung bedeutender Festungsstädte zwischen dem Oberrhein und den Niederlanden, Ende 17. Jahrhundert, kolorierter Kupferstich © Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv.Nr. V 2120
Trier als Festungsstadt, aus: Zusammenstellung bedeutender Festungsstädte zwischen dem Oberrhein und den Niederlanden, Ende 17. Jahrhundert, kolorierter Kupferstich © Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv.Nr. V 2120

Die Stadt Trier als Festungsstadt.

Blatt aus: Nicolas Visschers Zusammenstellung bedeutender Festungsstädte zwischen dem Oberrhein und den Niederlanden
Ende 17. Jahrhundert, kolorierter Kupferstich

Trier war von jeher eine Stadt, um die sich Völker und Länder gerangelt haben. Teile von den Stadtmauern aus den verschiedensten Jahrhunderten lassen sich noch heute entdecken. Sei es im Kellergeschoss des Stadtmuseums oder beim Spaziergang entlang des heutigen Alleenrings. Dieser umschließt die historische Innenstadt und fußt zu großen Teilen auf den Resten der ehemaligen Stadtmauern. Dass aus den Stadtmauern im Laufe der Neuzeit großangelegte Festungen wurden, ist durch die immer wiederkehrenden Kriegshandlungen zu erklären. Die Städte mussten sich schützen.

Dass auch Trier eine bedeutende Festungsstadt war, zeigt sich gut an dem Plan, den Nicolas Visscher Ende des 17. Jahrhunderts von Trier erstellt hat. Rund um die Stadtmauer sehen wir zusätzlich Wasser und einen weiteren Ring mit Befestigungen. Trier steht in dem Kompendium neben Straßburg, Breisach, Freiburg, Hüningen, Basel, Maastricht, Traben-Trarbach, Luxemburg und Saarlouis.

 

Gut zu wissen

Der Kupferstich ist vom 10. Februar bis zum 26. Mai 2019 in unserem Stifterkabinett zu sehen. Das Blatt ist Teil der Sonderausstellung "Trier - Eine Festungsstadt?".

Zur Ausstellung "Trier - Eine Festungsstadt?"

 

 
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