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Objekt des Monats

Hans Proppe (1975-1951): Einrichtungsskizze

um 1910
Inv. Nr. IV 771 e

Schlichte Möbel, klare Kanten, ein runder Tisch, das Quadrat als Grundform der Sessel. Als Prof. Hans Proppe diese Möbel gestaltete und auch in seiner eigenen Werkstatt zusammen mit senem Vater herstellte, war dies revolutionär und neu. Denn in der Blütezeit des Jugendstil galt die geschwungene Form und Dekor an den Möbeln als modern. Hans Proppe orientierte sich genau wie die Kreativen des Bauhaus an den Grundformen Kreis, Quadrat und Dreieck. Seine Raumentwürfe, die auch heute noch modern wirken, passten damals nicht richtig in die Zeit nach der Jahrhundertwende. Die Zimmer waren nämlich eher dunkel gestaltet - mit gemusterten gedeckten Wandtapeten, schweren Vorhängen, dunklen Möben, dicken Teppichen und Ölgemäden in großen Rahmen. Die Räume von Han Proppe sind lichtdurchflutet, de Natur kommt zum Fenster herein und die Wände sind mit Papierskizzen betont. Vor mehr als hundert Jahren lebte Hans Proppe in diesem Stil bereits in seinem Haus in Euren.

 

Gut zu wissen

Die Skizze ist Teil der aktuellen Ausstellung "Gesammelt und gesichtet" und wurde dem Stadtmuseum 2013 geschenkt - von Hans Proppes Enkelsohn.

 

 

 

 

 
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