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Objekt des Monats

Hans Adamy: Der heilige Martin, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 402
Hans Adamy: Der heilige Martin, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 402

Hans Adamy (1890-1976): Der heilige Martin

Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 402

Hans, eigentliche Johannes Adamy, war ein Pfalzeler Künstler, der besonders für seine Malereien und Grafiken von Landschaften und Architektur bekannt ist. Vor allem hat er auch seine Geburtsstadt Pflazel, in der er auch starb, zeichnerisch und malerisch dokumentiert. Auch als Grafiker machte er sich mit Linolschnittarbeiten einen Namen. Geboren wurde er 1890 als neuntes Kind des Krämers Johann Adamy und seiner Ehefrau Catharina in der damals noch selbständigen Gemeinde Pfalzel. Nach dem Besuch der Volksschule und des Gymnasiums erhielt er seine erste künstlerische Ausbildung an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule der Stadt Trier. Er setzte seine Studien an der Kunstgewerbeschule in Köln fort und schloss sie an der Großherzoglich-Sächsischen Hochschule für Bildende Kunst in Weimar mit Abschlussexamen und „Staatsurkunde“ ab. Der in zahlreichen Künstlervereinigungen engagierte Adamy stab 1976. Sein Nachlass ist Teil der Sammlung des Stadtmuseums Simeonstift.

Wir zeigen sein Gemälde des Heiligen Martin. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie sind rund um den 11. November 2021 in Trier wieder Martinszüge erlaubt, die sich vor allem bei Kindern und Familien großer Beliebtheit erfreuen. Dargestellt wird der römische Soldat, der vor etwa 1600 Jahren lebte als Reiter. Auf seinem Weg trifft er einen frierenden Mann, dem er die Hälfte seines Mantels gibt. Diesen hat er vorher ganz selbstlos mit seinem Schwert zerteilt. Wegen dieser guten Tat sprach man ihn später als Schutzpatron der Armen heilig. 

 
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