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Objekt des Monats

Porzellanmanufaktur Trier / Johann Baptist Walrand, Deckelschüssel mit Unterteller, 1809–1821, Porzellan, bemalt und vergoldet. © Stadtmuseum Simeonstift Trier
Porzellanmanufaktur Trier / Johann Baptist Walrand, Deckelschüssel mit Unterteller, 1809–1821, Porzellan, bemalt und vergoldet. © Stadtmuseum Simeonstift Trier

Deckelschüssel mit Unterteller aus der Porzellanmanufaktur Trier

von Johann Baptist Walrand, 1809–1821, Porzellan, bemalt und vergoldet

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte und ist mittlerweile auch überregional zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer bekannter Manufakturen wie etwa Meißen in nichts nachstehen.

Mit Unterstützung der französischen Regierung wurde das Trierer Unternehmen 1809 in der säkularisierten Benediktinerabtei St. Martin eingerichtet und produzierte bis 1821. Allein im ersten Jahr stellten einer erhaltenen Statistik zufolge rund 80 Beschäftigte ca. 150.000 Stücke Porzellan her, darunter Kaffeeservice, Sammeltassen, Vasen, Kinderservice und Pfeifenköpfe.

 

Tipp:

Bis zum 19. September 2021 ist im Stifterkabinett des Stadtmuseums eine kleine Auswahl aus der umfangreichen Sammlung des Stadtmuseums zu sehen.

 

 

 

 
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