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Trierer Porzellan. Vom Luxus-Souvenir zum Sammler-Objekt

Porzellanmanufaktur Trier/Johann Baptist Walrand, Deckelschüssel mit Unterteller, 1809–1821, Porzellan, bemalt und vergoldet. © Stadtmuseum Simeonstift Trier
Porzellanmanufaktur Trier/Johann Baptist Walrand, Deckelschüssel mit Unterteller, 1809–1821, Porzellan, bemalt und vergoldet. © Stadtmuseum Simeonstift Trier

Sonderausstellung vom 28. März bis zum 19. September 2021

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte und ist mittlerweile auch überregional zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer bekannter Manufakturen wie etwa Meißen in nichts nachstehen.

Mit Unterstützung der französischen Regierung wurde das Trierer Unternehmen 1809 in der säkularisierten Benediktinerabtei St. Martin eingerichtet und produzierte bis 1821. Allein im ersten Jahr stellten einer erhaltenen Statistik zufolge rund 80 Beschäftigte ca. 150.000 Stücke Porzellan her, darunter Kaffeeservice, Sammeltassen, Vasen, Kinderservice und Pfeifenköpfe. Die Ausstellung im Stifterkabinett wird eine kleine Auswahl aus der umfangreichen Sammlung des Stadtmuseums vorstellen.