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„Mit schönheitsfrohen Augen…“ Anton Schneider-Postrum und Trier

Anton Schneider-Postrum, Die Kaiser-Wilhelm-Brücke im Bau, 1912 © Stadtmuseum Simeonstift
Anton Schneider-Postrum, Die Kaiser-Wilhelm-Brücke im Bau, 1912 © Stadtmuseum Simeonstift

Sonderausstellung im Stifterkabinett vom 9. Februar bis 20. August 2020

Obwohl er aus Böhmen stammte und erst 1906 nach Trier kam, wird Anton Schneider-Postrum (1869–1943) gerne als „Trierer Maler“ vereinnahmt. Bekannt wurde er vor allem wegen seiner Stadtansichten: Architektur- und Landschaftsdarstellungen, die mit kräftigen Farben und präzisem Blick das historische Trier wieder lebendig werden lassen. Geschätzt wurde Schneider-Postrum von den Trierer Bürgern nicht nur wegen seiner naturgetreuen Wiedergabe der Architektur und der Trierer Landschaft, sondern auch wegen der wie beiläufig ins Bild gesetzten Genreszenen, die dem Betrachter einen unmittelbaren Zugang ermöglichen. So befinden sich seine Werke nicht nur in den Sammlungen des Stadtmuseums und des Stadtarchivs, sondern auch in vielen Privathaushalten in Trier. Die Ausstellung im Stifterkabinett zeigt eine Auswahl seiner Arbeiten.