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Die Schenkung Hermes als Geburtsstunde des Museums

Kölner Meister: Maria mit dem Christuskind im Kreis von Heiligen, um 1400, Öl auf Holz, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 19. Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier
Kölner Meister: Maria mit dem Christuskind im Kreis von Heiligen, um 1400, Öl auf Holz, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Inv. Nr. III 19. Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier

26. September 2021 bis 20. März 2022

Mit dieser Ausstellung würdigt das Museum einen seiner bedeutendsten Mäzene: Der Trierer Richter und Gerichtspräsident Johann Peter Job Hermes übereignete 1830/31 seiner Heimatstadt eine umfangreiche Sammlung von Gemälden, Glaserzeugnissen, Alabasterreliefs und kunstgewerblichen Objekten. Mit dieser Schenkung legte er den Grundstock für die Sammlung des heutigen Stadtmuseums Simeonstift. Job Hermes schilderte die Beweggründe bei dieser großzügigen Stiftung in einem 1831 verfassten Brief: „Endlich erfülle ich … mein schon altes Wort, meiner lieben Vaterstadt einen Anfang einer Kunstsammlung und einer Gemäldegalerie zu schenken, damit öffentliche Anstalten können gebildet werden, wie in anderen glücklicheren Städten der Rheinprovinz schon geschehen.“ Damit betonte er ganz in der Tradition der Aufklärung den Bildungsauftrag, den er seiner Kunstsammlung zugedacht hatte.

Die Kabinettausstellung zeigt eine Auswahl bedeutender Gemälde und kunsthandwerklicher Objekte.

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