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Eine QR-Tour durch die Stadt am Fluss_Alle Stationen

1 | Fährstraße (Peter-Lambert-Straße)

Der Fährmann Josef – „Jupp“ – Seiler war eine stadtbekannte Persönlichkeit in Trier. Der Fährmann und Fischer „Jupp“ Seiler, Fotografie, 1920er Jahre / Foto: Marita Asshoff, Trier
Beim ehemaligen Kloster St. Marien, dem heutigen Exzellenzhaus in der Nähe des Nordbads, befand sich in früherer Zeit eine Fährverbindung.

2 | Treidelpfad

Treidelszene mit Pferd und Maulesel auf einem französischen Kanal, Fotografie, um 1920–30 / Foto: Karl-Heinz Zimmer,Oberbillig
Wo sich heute der Moselradweg befindet, führten bis Ende des 19. Jahrhunderts Treidelpfade entlang des Ufers.

3 | Fischerdorf Zurlauben

Otto Antoine, Gartenpavillons Zurlauben, Ölgemälde, 1920–30 / Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier
Zurlauben ist das ehemalige Schiffer- und Fischerviertel der Stadt.

4 | Mosellied

Hier darf gesungen werden: die Noten und der Text des Moselliedes.
Das Mosellied gilt als inoffizielle Hymne der Stadt Trier.

5 | Kaiser-Wilhelm-Brücke

Anton Schneider Postrum, Bau der Kaiser-Wilhelm-Brücke 1912, Foto: Stadtmuseum Simeonstift
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Trier die zweite Brücke über die Mosel gebaut.

6 | Martinskloster

Die Mühle befand sich vor der Klosteranlage zwischen dem Moselufer und einer vorgelagerten Insel. Hier floss das Wasser in das Turbinenhaus und trieb die Mühlräder an. Johan Lothary, Abtei St. Martin, Aquarell, 1808 / Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier
Die Mönche des Martinsklosters nutzten schon im Mittelalter die Mosel als natürliche Ressource.

7 | Zurlaubener Fähre

Fährnachen wurden gerudert oder gestakt, d.h. der Fährmann drückte das Boot mit langen Stangen vom Flussgrund ab. War die Strömung sehr stark, konnte die Fähre auch über ein Seil von einem Ufer zum anderen gezogen werden – sogenannte Gier- und Hochseilfähren. Modell eines hölzernen Fährnachens (Dreibord), Modellbauer: Dr. Friedhelm Buschbaum, Balsaholz, 2011 / Foto: Dr. Friedhelm Buschbaum, Senheim
Bis zum Bau der Kaiser-Wilhelm-Brücke befand sich zwischen Zurlauben und dem Palliener Ufer eine Fährverbindung.

8 | Ausoniusstraße

Die Ausoniusstraße ist nach einem römischen Dichter benannt.

9 | Altes Zollhaus

Bis zum Bau des Hauptzollamts am Johanniterufer im Jahr 1831 wurden eingeführte Waren im Zollhäuschen kontrolliert. / Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier
Im Alten Zollhaus (Katharinenufer 13) aus dem Jahr 1820 wurden Lebensmittel und Vieh verzollt.

10 | Katharinenufer

Müller, Blick auf das Katharinenufer, Ölgemälde, um 1800 / Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier
Der Bezirk am Katharinenufer war von der Antike bis ins Mittelalter der Lebensmittelpunkt der Trierer Moselschiffer