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Objekt des Monats

20 Minuten Erinnerungen an Trier im frühen 20. Jahrhundert. Die Kassette ist ein Stück Zeitgeschichte zum Hören. Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier
20 Minuten Erinnerungen an Trier im frühen 20. Jahrhundert. Die Kassette ist ein Stück Zeitgeschichte zum Hören. Foto: Stadtmuseum Simeonstift Trier

Tassilo Proppe: Erinnerungen an Trier
Kassette mit einem Originalton des Sohnes von Hans Proppe 

Tassilo Proppe (1910-1998) ist der mittlere der drei Söhne des Trierer Lebensreformers Hans Proppe. Er ist als Flugbaumeister nach Amerika ausgewandert und hat dort im Jahr 1987 eine Kassette besprochen. Diese hat er dem Eurener Heimatforscher Adolf Welter zugesandt, der sich für dessen Geschichte und desen Erinnerungen an Trier interessiert hatte.

Rund 20 Minuten spricht Tassilo Proppe über Trier zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über das Eisenbahnausbesserungswerk und die politischen Aktivitäten seines dortigen Mentors. Tassilo Proppe hatte im Ausbesserungswerk ein technisches Praktikum absolviert. Auf dem Gelände des Hauses Proppe wurden demnach zeitweise Lohntüten für die Arbeiter im Ausbesserungswerk ausgegeben.

Adolf Welter hat dem Stadtmusuem Simeonstift die Kassette anlässlich der Ausstellung "Hans Proppe (1875–1951). Visionär, Gestalter und Lebensreformer" überlassen und ist nun Teil des Nachlasses Proppe. Die komplette Aufzeichung können Sie sich hier anhören:

mp3: Tassilo Proppe: Erinnerungen an Trier 

 

Gut zu wissen

Die Ausstellung ist noch bis zum 8. September im Stifterkabinett zu sehen.