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Objekt des Monats

Mia Münter, Blick auf die Kapelle St. German ad undas am südlichen Ausgang des Medard-Viertels im Trierer Stadtteil Feyen/Weismark, Aquarell, 3. Viertel 20. Jahrhundert, Inv.Nr. III2267 © Stadtmuseum Simeonstift Trier
Mia Münter, Blick auf die Kapelle St. German ad undas am südlichen Ausgang des Medard-Viertels im Trierer Stadtteil Feyen/Weismark, Aquarell, 3. Viertel 20. Jahrhundert, Inv.Nr. III2267 © Stadtmuseum Simeonstift Trier

Blick auf die Kapelle St. German ad undas am südlichen Ausgang des Medard-Viertels im Trierer Stadtteil Feyen/Weismark
Aquarell von Mia Münster, 3. Viertel 20. Jahrhundert

Im Zentrum des Aquarells steht etwas versetzt die am Rand der Weinberge gelegene Kapelle und ehemalige Pfarrkirche St. German ad undas im Süden Triers. Die Kapelle liegt etwas erhöht am südlichen Ausgang des Medard-Viertels im Trierer Stadtteil Feyen/Weismark. Umgeben ist die Kapelle von der umliegenden Bebauung. Besonders ins Auge fällt zum einen der Weinberg mit seinen schräg stehenden Rebstöcken. Auf der anderen Seite der Weinbergsmauer breitet sich eine Wiese aus, über der im Hintergrund die Silhouette des westlichen Teils von Trier mit der Mariensäule aufragt.

Das Aquarell ist auf Papier gemalt und die Farbigkeit ist teilweise recht kräftig. Insgesamt zeigt sich eine Vorstadtszene in einem angenehmen und natürlichen Farbklima.

 

Gut zu wissen

Mia Münster wurde 1894 in St. Wendel geboren uns starb dort 1970. Sie war eine deutsche Bildende Künstlerin und gehört zu einer Künstlergeneration (geboren zwischen 1890 und 1910), die heute in der Kunstgeschichte als „die Verschollene“ bezeichnet wird. Die Künstler dieser Generation werden erst seit etwa 25 Jahren nach und nach „wiederentdeckt“.

 

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