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Sammlung auf Reisen

Hans Proppe, Stapelhocker,  Nadelholz, lackiert, wohl 1910er-, spätestens 1920er-Jahre, 43,7 x 39,6 x 34,4 cm, Inv.Nr.VI0357a-c und Holzsessel mit geflochtener Sitzfläche,  Buche, braun gebeizt, wohl 1910er-, spätestens 1920er-Jahre 63,4 x 70,5 x 76,1 cm, InvNr. VI0203. Foto: Matthias Schmitt
Hans Proppe, Stapelhocker, Nadelholz, lackiert, wohl 1910er-, spätestens 1920er-Jahre, 43,7 x 39,6 x 34,4 cm, Inv.Nr.VI0357a-c und Holzsessel mit geflochtener Sitzfläche, Buche, braun gebeizt, wohl 1910er-, spätestens 1920er-Jahre 63,4 x 70,5 x 76,1 cm, InvNr. VI0203. Foto: Matthias Schmitt

Hans Proppe

Drei auch als Beistelltische nutzbare Stapelhocker,  Nadelholz, lackiert, wohl 1910er-, spätestens 1920er-Jahre, 43,7 x 39,6 x 34,4 cm, VI 0357 a-c
Holzsessel mit geflochtener Sitzfläche,  Buche, braun gebeizt, wohl 1910er-, spätestens 1920er-Jahre 63,4 x 70,5 x 76,1 cm VI 0203

Drei Stapelhocker und ein Holzsessel - mit diesen Werken ist ein Trierer Künstler in der aktuellen Bauhaus-Ausstellung im Landesmuseum Mainz vertreten. Hans Proppe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als „Architekt für Kunstgewerbe“ an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig. Hans Proppes Weltanschauung beinhaltete neben Mazdaznan, Vegetarismus und anderem auch das Gemeinschaftserlebnis und -leben mit Freunden und Kollegen in seinem Haus im Grünen, Zentrum einer selbst organisierten Künstlerkolonie und war so einer der wenigen Vertreter von Bauhaus-Ideen in Trier.

 

Zur Ausstellung

Bauhaus – Form und Reform. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen

15. September 2019 – 19. Januar 2020

"Bauhaus - Form und Reform" im Landesmuseum Mainz stellt die Bauhaus-Idee anhand ausgewählter "Dinge des Alltags" nach Entwürfen von Bauhaus - Meistern und Schülern vor. Die Bauhaus-Idee, ein immaterielles Kulturgut im Zeitalter von Massenkultur und Marktmechanismen, wird durch Objekte aus den verschiedenen Bauhauswerkstätten: Tischlerei, Metall und Töpferei präsentiert. Diese Prototypen funktionaler Gestaltung machen die Bedeutung der "guten Form" für eine werkgerechte, serielle und deshalb preiswerte Produktion "für jedermann" nachvollziehbar.

Homepage des Landesmuseums Mainz