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19.04.2015 | 11:30 - 12:30 Uhr

»Die KPD lebt«?

Kommunistische Plakatträger in Trier, 1931. © Stadtarchiv Trier, Bildsammlung 1 – 19/7a
Kommunistische Plakatträger in Trier, 1931. © Stadtarchiv Trier, Bildsammlung 1 – 19/7a

Verbreitung und Bekämpfung kommunistischer Propagandaim Raum Trier (1933–1939)

Vortrag von Maike Vaas im Rahmen der Reihe »Gestapo in Trier 1933–1945«

In ihrem Widerstand gegen die nationalsozialistische Herrschaft gehörte die Mobilisierung der Bevölkerung durch Propaganda zu den wichtigsten Zielen der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Durch die Verbreitung von Zeitungen und Flugschriften versuchten ihre Mitglieder, die Bevölkerung über die NS-Verbrechen aufzuklären und für die eigene Sache zu gewinnen. Die Gestapo Trier ging gegen diese Art des „Hochverrats“ mit aller Härte vor. Dabei bediente sie sich der Hilfe unterschiedlicher staatlicher, polizeilicher und NS-Institutionen. Auch V-Leute wurden im Kampf gegen die kommunistische Propagandatätigkeit eingesetzt. Davon zeugt die Korrespondenz zwischen der Staatspolizeistelle Trier und dem Geheimen Staatspolizeiamt, die in Teilen im Bundesarchiv Berlin erhalten ist.

  • Sonntag, 19. April 2015
  • 11:30 Uhr
  • Eintritt: 6 €, Schüler und Studierende haben freien Eintritt

Weitere Informationen zu dieser Vortragsreihe und eine Übersicht aller Vortragstermine finden Sie unter diesem Link.

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