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04.10.2018 | 19:00 - 20:00 Uhr

Vom Manifest in den Gulag? Karl Marx und der Kommunismus an der Macht

Einer der bekanntesten Querdenker der Welt und berühmtester Sohn der Stadt Trier: Karl Marx, hier in einem Porträt von Emil Dreyer. © Stadtmuseum Simeonstift Trier (Dauerleihgabe der Friedrich-Ebert-Stiftung)
Einer der bekanntesten Querdenker der Welt und berühmtester Sohn der Stadt Trier: Karl Marx, hier in einem Porträt von Emil Dreyer. © Stadtmuseum Simeonstift Trier (Dauerleihgabe der Friedrich-Ebert-Stiftung)

Vortrag von Prof. Dr. Beatrix Bouvier

Von der Sowjetunion über die DDR bis ins heutige China beriefen und berufen sich politische Systeme auf die Schriften von Karl Marx. Der Kommunismus an der Macht bedeutete im 20. Jahrhundert dabei auch Unrecht und Verbrechen in millionenfacher Form. Die Frage, ob Marx als Theoretiker und Philosoph für die Taten zur Verantwortung gezogen werden kann, gehört bis heute zu den streitbarsten Punkten in der Auseinandersetzung mit seinem Werk. Prof. Dr. Beatrix Bouvier, wissenschaftliche Leiterin der großen Landesausstellung und langjährige Direktorin des Museums Karl-Marx-Haus, nähert sich in einem Vortrag dieser Streitfrage an. Sie beleuchtet die Argumentations- und Legitimationsstrategien dieser Regime und ihre – mitunter machtpolitisch motivierte – Auslegung der Marx’schen Ideen.

  • Donnerstag, 4. Oktober 2018
  • 19:00 Uhr
  • Eintritt frei
  • Vor und nach dem Vortrag ist kein Zugang zur Ausstellung möglich.