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"... zur Formveredelung und Geschmackserziehung"

Was der Schule allerdings immer wieder Probleme bereitete, war – neben häufigen finanziellen Engpässen – vor allem der Spagat zwischen Kunst und Handwerk. Diese Probleme schlugen sich unter anderem in den häufigen Namenswechseln der Schule nieder. Der Name „Werkkunstschule“ umfasst sowohl den Werkgedanken als auch den künstlerischen Gedanken, der diesem Schultypus zugrunde liegt.

 

Das Schulgebäude selbst, 1909 – 12 von dem Stadtbaumeister Balduin Schilling (1868 - 1929) am Paulusplatz gebaut, gehört zu dem im „Handbuch der Architektur“ beschriebenen Typus der Kunstgewerbeschulen, von dem es in Deutschland nicht mehr viele Exemplare gibt.

 

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte und Entwicklung der Institutionen nach und stellt die einzelnen Abteilungen der Schule vor. Eine Auswahl u. a. von Gemälden, Skulpturen, Kleidern, Schmuck, Kunstschmiedearbeiten, Möbelstücken und graphischen Arbeiten vermittelt den Besuchern eine Vorstellung, was an dieser Schule unterrichtet wurde und wie sich die ästhetischen Wertmaßstäbe im Laufe der siebzig Jahre des Bestehens geändert haben. Das begleitende Kataloghandbuch enthält darüber hinaus eine detaillierte Chronik der Schule sowie ein biographisches Verzeichnis der Lehrkräfte.

 

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