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Objekt des Monats

Hans Proppe, hier ein Porträt um 1927, probierte ganz dem Zeitgeist verpflichtet immer wieder Neues aus. Zeitweise lebte er als Lebensreformer, war er Selbstversorger mit zahlreichen Obst- und Nussbäumen und hielt auch Tiere. Foto: © Stadtmuseum Simeonstift Trier
Hans Proppe, hier ein Porträt um 1927, probierte ganz dem Zeitgeist verpflichtet immer wieder Neues aus. Zeitweise lebte er als Lebensreformer, war er Selbstversorger mit zahlreichen Obst- und Nussbäumen und hielt auch Tiere. Foto: © Stadtmuseum Simeonstift Trier

Hans Proppe, Fotografie, um 1927

Hans Proppe war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einer der interessantesten Professoren und Künstler der Stadt Trier. Seit 1904 war er als »Architekt für Kunstgewerbe« an der Gewerblichen Fortbildungs- und Gewerbeschule – der heutigen Hochschule Trier – tätig.

Im Sommer 2013 hat Proppes in Agua Dulce, Kalifornien lebender gleichnamiger Enkel Hans Proppe (geb. 1943) den bei ihm befindlichen Nachlass seines Großvaters dem Stadtmuseum Simeonstift überlassen. Weitere Teile des verstreuten Nachlasses Proppe kamen teilweise auch durch Ankäufe 2014 von den Enkelsöhnen Sigo Proppe aus Leverkusen und Dietfrid Proppe aus Kiel in das Stadtmuseum. Enkeltochter Linde Ross aus Düsseldorf hat den größten Teil des privaten Nachlasses mit ihrem in Hannover lebenden Sohn Hans Kirsch durchgesehen und dem Stadtmuseum Simeonstift zur Verfügung gestellt. Mit dem vereinten Nachlass ist nun ein wichtiger Teil der Geschichte Triers des frühen 20. Jahrhunderts wieder am Ort seiner Entstehung.

Eine Auswahl davon wird ab dem 28. Juli in der Ausstellung Hans Proppe (1875-1951). Visionär, Gestalter und Lebensreformer im Stifterkabinett Stadtmuseums Simeonstift Trier zu sehen sein.